Hier ist er der erste Beitrag aus dem fernen Land Sri Lanka. Reisen ohne Camper ist wunderschön und auch herausfordernd. Tagsüber komme ich nicht zum Schreiben und am Abend ist die Luft raus. Carina liegt momentan mit Magendarm in Bett. Paula, Finn und Ich sind mit unserem Tuktuk zum Strand gefahren. Hier schreibe ich nun die letzten Zeile des ersten Beitrags und diese Einleitung.
Viel Spass beim Lesen

Bürglen 16.03.26 | Es ist kurz vor Mittag. In drei Stunden fährt unser Zug. Draussen liegt der Schnee auf der Wiese. Kaum vorzustellen, dass wir in weniger als 24 Stunden bei über 30Grad Hitze und hoher Luftfeuchtigkeit schwitzen werden. Ich schaue in die Pfanne vor mir und Frage mich wer das gleich alles essen wird. Carina und Ich ist schlecht vor Aufregung. Geschlafen haben wir beide nicht viel. Der Online Check-In am Vorabend ging alles andere als geplant. Boardingkarte ist keine zu finden im Posteingang. Auch egal, ausser Carina hat eh noch niemand einen Sitzplatz. Oh Mann, so haben wir uns das ganz und gar nicht vorgestellt. Durchatmen, das wird schon irgendwie. Schliesslich haben alle im Flugzeug ein Interesse daran, dass wir bei unseren Kindern sitzen können.
Die Rucksäcke sind gepackt und ein bisschen von der Pasta ging doch noch in den Bauch. Omi nimmt die Resten mit, zusammen mit den restlichen Lebensmitteln, welche nicht auf unsere Rückkehr warten können. Mit einem dicken Drücker und Küsse die für die nächsten Wochen reichen müssen, winken wir Omi zum Abschied hinter her. Nun ist der Zeitpunkt gekommen. Rucksäcke schultern, Schlüssel drehen, Auf Wiedersehen liebes Zuhause!
Der erste Marsch mit Gepäck und nur zu Viert. Wir freuen uns Alle unglaublich auf dieses Abenteuer. So geht es mit vollem Elan in Richtung Kaiserstuhl Bahnhof.
Unterwegs wird der Kondukteurin von Paula genau erklärt, wo wir die nächsten Wochen verbringen.
Endlich sind wir am Flughafen. Auch für Carina und mich bedeutet diese Reise seit sieben Jahren wieder zu fliegen. Mit unserem Sitzplatzproblem werden wir zum Supervisor geschickt. Fünf Minuten später ist es gelöst. Paula und Finn haben unterdessen der netten Frau am Checkin ihre Adresse, Geburtsdatum und alles andere preisgegeben. Die beiden Plappermäuler.
Nochmal lange zwei Stunden warten dann ist es soweit. Boarding und bald darauf starten wir. Paula sitz bei mir und ein paar Reihen hinter uns sitzt Carina mit Finn am Fenster. «Waaaauuu! Ich habe gar keine Angst!», schreit Paula während das Flugzeug beschleunigt. Da wir in der Nacht fliegen sind Finn und Paula bald eingeschlafen. Nach einer unbequemen Nacht erwache ich und stelle erstaunt fest, dass wir in zwei Stunden landen. Fast schon hektisch frühstücken wir. Paula und Finn tauschen zwei, dreimal die Plätze und schon sind wir gelandet.
Bei der Gepäckausgabe ziehen wir uns um und sind bereit für die Hitze die uns gleich entgegen schlagen wird.
Beim Ausgang endecke ich ein Mann mit einem Schild auf dem all unsere Namen stehen. «Hello nice to meet you I am Bratty and this is my son Sehandu.» Wir halten auf ihren Wunsch den Moment mit einem Erinnerungsfoto fest.
Nun ist es soweit. Die Türen gehen auf und das erste Mal fühlen und atmen wir Sri Lanka ein. Ein gutes Gefühl trotz hoher Temperatur.
Komfortabel bringt uns der Minibus nach Bentota wo wir die nächste Woche leben dürfen.
Wie wir uns anklimatisieren und eintauchen in das Familienleben der Kalupahans berichte ich hoffentlich bald.